Unternehmensgruppe Gegenbauer mit stabiler Geschäftsentwicklung in 2009
- Umsatzzuwachs von 13 Prozent für Quartale I - III
- Beschäftigtenzahl nimmt um 1.400 Arbeitnehmer zu
- Neuordnung der Gesellschafterverhältnisse
Die Unternehmensgruppe Gegenbauer konnte ungeachtet eines schwierigen konjunkturellen Umfeldes während der ersten drei Quartale 2009 den konsolidierten Umsatz um 13 % auf 272 Mio. Euro steigern. Zudem beschäftigte das Unternehmen zum 30. September mit 14.500 Arbeitnehmern rund 1.400 Mitarbeiter mehr als zu Jahresbeginn. Das operative Ergebnis lag dagegen deutlich unter dem Niveau des Vorjahres.
Die positive Umsatzentwicklung wie auch die gestiegene Zahl der Beschäftigten sind das Ergebnis projektbezogener Neueinstellungen und einer Unternehmensakquisition zu Beginn des Jahres.
Verhalten optimistischer Ausblick auf das Geschäftsjahr 2009
Mit Blick auf das Gesamtjahr 2009 betonte der Vorstandsvorsitzende der Gegenbauer Holding SA & Co. KG, Christian Lewandowski: „Die anhaltende Konjunkturschwäche beeinträchtigt auch unser Geschäft in allen Kundensegmenten. Gleichwohl sind wir zuversichtlich, im engen Schulterschluss mit unseren Kunden die Herausforderungen der aktuellen wirtschaftlichen Lage gemeinsam bewältigen zu können. Allerdings gehen wir derzeit von einem deutlich geringeren operativen Ergebnis als noch in 2008 aus.“
Neuordnung der Gesellschafterverhältnisse
Bei der Neuordnung der Gesellschafterverhältnisse wurden wichtige Ergebnisse erzielt. In Folge der Konzentration auf ihre Kerngeschäftsfelder veräußert die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ihre Minderheitsbeteiligung in Höhe von 49 % an der Unternehmensgruppe Gegenbauer. Im Ergebnis intensiver Gespräche, die Metzler Corporate Finance im Auftrag der Veräußererseite begleitet hat, übernehmen die Berliner Gesellschafter um den Aufsichtsratsvorsitzenden Werner Gegenbauer diese Anteile. Über den Verkaufspreis wurde Stillschweigen vereinbart. „Mit vereinfachten und damit noch klarer strukturierten Gesellschafterverhältnissen sowie einer gestärkten Managementbeteiligung haben wir hervorragende Entwicklungsperspektiven geschaffen“, bewertet Werner Gegenbauer diese Lösung.
